Veranstaltung Archive - Brandenburgi#che Genealogi#che Ge#ell#chaft Roter Adler e. V. https://testhp.bggroteradler.de/category/ausflugstipp/veranstaltung/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Fri, 26 Nov 2021 20:44:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 71. Deutscher Genealogentag in Gotha https://testhp.bggroteradler.de/71-deutscher-genealogentag-in-gotha/ Tue, 01 Oct 2019 14:29:57 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=5498 von Lutz Bachmann Nach 2015 war Gotha auch in diesem Jahr wieder Ausrichter des Deutschen...

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von Lutz Bachmann

Nach 2015 war Gotha auch in diesem Jahr wieder Ausrichter des Deutschen Genealogentages. Dieser fand vom 13.-15. September 2019 in der Stadthalle Gotha statt. 32 Aussteller stellten sich und ihre Waren und Dienstleistungen vor, darunter wieder viele Vereine. So war auch die BGG „Roter Adler“ wieder mit einem Stand vertreten. Angela Häring, Ingrid Volke-Biermann, Gerd-Christian Treutler und Lutz Bachmann waren als Standbetreuer angereist, um den Besuchern ihre Fragen zur Familienforschung in Brandenburg zu beantworten. Leider war der Besucherandrang in diesem Jahr nicht so groß wie in den vergangenen Jahren. Etwa 500 Teilnehmer zählte der ausrichtende Verein, die Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen e.V.

Von links nach rechts: Gerd-Christian Treutler, Angela Häring, Ingrid Volke-Biermann und Lutz Bachmann

Eröffnet wurde der Genealogentag auch in diesem Jahr wieder vom Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch. Er stellte den Zuhörern viele Persönlichkeiten der Stadt Gotha vor, die hier geboren wurden oder hier lebten und wirkten.

Viele der Aussteller waren auch in den vergangenen Jahren schon regelmäßig Gast auf den Genealogentagen. Neu war in diesem Jahr unter anderem die Pleißenländische Familienforschung e.V., die zusammen mit dem Dresdner Verein für Genealogie e.V. und der Leipziger Genealogischen Gesellschaft einen Mitteldeutschen Gemeinschaftsstand bildete. Das Pleißenland ist eine historische deutsche Landschaft im westlichen Sachsen und östlichen Thüringen und umfasst z. B. die Städte Altenburg, Glauchau, Zwickau und Zschopau. Es waren auch wieder internationale Vereine anwesend, so das niederländische Centrum voor familiegeschiedenis und die G-gruppen Schweden.

Aus Frankreich war ein kleines Team des französischen Software-Herstellers Heredis angereist. Das von dieser Firma angebotene Genealogie-Programm wurde bisher nur auf Französisch und Englisch angeboten. Ende des Jahres soll nun auch eine deutsche Version auf den Markt kommen.

Die Themen der Vorträge reichten von „Familienforschung im Internet“ über „Militärkirchenbücher in Sachsen und Preußen“, „Italiener in Thüringen vor 1800“ und „DNA-Genealogie“ bis hin zu „Das Kirchenbuchportal Archion“.

Roland Geiger aus St. Wendel im Saarland hielt einen sehr unterhaltsamen Vortrag mit dem Titel „Der Prinz aus Palästina“.

Alles in allem hat die Stadt Gotha sich wieder als guter Gastgeber erwiesen, leider aber für zu wenige Teilnehmer. Hoffentlich kommen im nächsten Jahr mehr Familienforscher nach Tapfheim in Bayerisch Schwaben. Dort findet in der Nähe des Nördlinger Ries vom 28.-30. August der 72. Deutsche Genealogentag statt.

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„Open Day“ beim 15. Internationalen Mühlen-Symposium https://testhp.bggroteradler.de/open-day-beim-15-internationalen-symposium-fuer-muehlenkunde/ Sun, 11 Aug 2019 21:47:05 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=5197 Der Beitrag „Open Day“ beim 15. Internationalen Mühlen-Symposium erschien zuerst auf Brandenburgi#che Genealogi#che Ge#ell#chaft Roter Adler e. V..

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Alle vier Jahre wird in unterschiedlichen Ländern ein "Mühlen-Symposium" veranstaltet, um Forschungsergebnisse zu präsentieren oder Fachwissen auszutauschen. Im Rahmen dieser Veranstaltung findet am 18.8.2019 eine öffentliche Vortragsreihe in der URANIA in Berlin, der sogenannte "Open Day" statt. Hierzu sind alle Forscher, Studenten und Interessenten der Mühlenkunde bzw. - forschung eingeladen, vorbeizukommen und den sehr interessanten Vorträgen zu lauschen. Thema des Tages ist dabei "Mühlen in der Geschichte und Archäologie". Die Wissenschaftler werden dabei fünf aktuelle aufregende Projekte mit Hilfe von Bildern und Videos dem Publikum vorstellen.

Das Tagesprogramm: 09:00 UhrEinlass mit kleiner Ausstellung und einer Poster- und Videopräsentation 10:00 Uhr - 10:30 UhrEröffnung mit Begrüßung 10:30 - 11:15 UhrVortrag "Die Rekonstruktion einer mittelalterlichen Wassermühle in Guedelon" von Johan de Punt, Mühlenbauer aus Belgien 11:15 - 11:45 UhrKaffeepause 11:45 - 12:30 UhrVortrag "Die Mühlen-Kaskade von Ephesus - Ein technisches Monument der spät-antiken / früh-byzantischen Stadt" von Dr. Stefanie Wevers, Archäologin aus Mainz 12:30 - 14:00 UhrMittagspause mit Poster-Präsentation, Ausstellung und Bücherverkauf 14:00 - 14:45 UhrVortrag "Konrad Gruter von Werden: De Machinis et rebus Machanicis" von Prof. Dietrich Lohrmann von der Universität Aachen 15:00 - 15:45 UhrVortrag "Wasser- und Windmühlen in Europa in der späten Antike und im Mittelalter" von Prof. Ing. Andreas Ney von der Universität für angewandte Wissenschaften in Dortmund 15:45 - 16:15 UhrKaffeepause 16:15 - 17:00 UhrVortrag "Technische und Archäologische Studien persischer Windmühlen und ihrer Mühlensteine" von Dr. Muslim Mishmastnehi aus dem Iran 17:00Abschluss mit Danksagung gegen 18:30 UhrEnde der Veranstaltung (Etwaige Änderungen im Programm vorbehalten!)

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Genealogieforum am 10. Januar 2019 – Namensvorkommen, Namensverteilung https://testhp.bggroteradler.de/zur-veranstaltung-des-forum-genealogie-ahnenforschung-am-10-januar-2019/ Fri, 12 Jul 2019 13:15:08 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=4999 Referent: Gerd-Christian Treutler.Thema der Veranstaltung: Namensvorkommen, Namensverteilung – Ursachen und Bedeutung Wie jeden ersten Donnerstag...

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Referent: Gerd-Christian Treutler.
Thema der Veranstaltung: Namensvorkommen, Namensverteilung – Ursachen und Bedeutung

Wie jeden ersten Donnerstag im Monat trafen sich auch am 10. Januar die Teilnehmer des Genealogieforums, um einen interessanten Beitrag zu hören. Gerd-Christian Treutler referierte in seiner mitnehmenden Art über das große Thema der Familiennamen.

Im ersten Teil des Referats ging es um die Quellen der Deutung von Namen. Er erklärte den Namensbegriff vom Gattungs- zum Eigennamen. Am Anfang standen die Gattungsnamen. Diese wurden dann mit dem Ziel der Unterscheidung so gewählt, dass sie in ihrer Bedeutung in der Umgebung selten sind und so zu Eigennamen wurden.

Im zweiten Teil des Referats stellte er die Benennung der Bedeutung gegenüber. Die Benennung war ein einmaliger Vorgang. Die Bedeutung jedoch wurde zur Bezeichnung und somit zum Namen. Dabei erwähnte er auch Arnstadt mit seinen Häusernamen. Die meisten Häuser stehen heute unter Denkmalschutz.

Der dritte Teil des Referats führte in die Sprachgeschichte. Hier ging es vor allem um die Unterschiede vom Nieder- zum Hochdeutschen im Sprachgebrauch einschließlich der Dialekte. Verschiedenste Einflüsse haben zu Veränderungen geführt.

Mit der Wortbedeutung als viertem Teil des Referats erläuterte Gerd-Christian Treutler den Begriffswandel, veraltete Bezeichnungen und auch mögliche Doppelbedeutungen.

Der letzte Teil des Referats betraf die Sprachgeografie und Migration. Hier ging es natürlich um die Entstehungsorte sowie die anschließende Ausdehnung durch Migration. Bei dieser Gelegenheit sahen wir uns auf der Namenverbreitungskarte von Christoph Stöpel verschiedene Familiennamen an. Diese Karten dienen u. a. dazu, die Herkunftsgegend eines Familiennamens zu lokalisieren. Dabei sorgte auch Arbeitsmigration für Ausdehnung: Schlesische Bergarbeiter zum Beispiel zogen gegen Ende des 19. Jahrhunderts ins Ruhrgebiet, Menschen zogen vom Land in Großstädte wie Berlin etc. Schließlich trug die Vertreibung 1945 als Folge des Krieges zur Ausdehnung bei.

Die Latinisierung der Namen brachte auch manche Veränderung / Irrung hervor. So wie zum Beispiel aus dem Namen Blei lateinisch Plumbum. Im Niederdeutschen Sprachgebrauch wurden daraus dann Plumboom und dadurch später Pflaumbaum bzw. Pflaumenbaum1.

Fazit des Abends: Ein sehr interessantes Referat.

Verfasser: Wolfgang Bulicke (E-Mail: info@bulicke.com )
Der komplette Artikel erscheint in Kürze in den BGN 02/2019



1 http://ingo1971.blogspot.com/2010/10/etwas-uber-namenkunde-in-der-genealogie.html

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8. Westfälischer Genealogentag https://testhp.bggroteradler.de/8-westfaelischer-genealogentag/ Fri, 05 Jul 2019 12:41:51 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=4996 Lutz Bachmann lutz.bachmann@bggroteradler.de Am 23. März 2019 fand der 8. Westfälische Genealogentag statt. Veranstaltungsort war...

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Lutz Bachmann lutz.bachmann@bggroteradler.de

Am 23. März 2019 fand der 8. Westfälische Genealogentag statt. Veranstaltungsort war wie immer die Sporthalle „Gooiker Platz“ in Altenberge. 62 Vereine, Archive, kommerzielle Anbieter und sonstige Institutionen waren mit ihren Ständen vertreten. Gerade bei den Vereinen waren nicht nur die westfälischen vor Ort, sondern auch viele aus weiteren heutigen und ehemaligen deutschen Landesteilen. Auch die Niederlande waren mit zwei Vereinen anwesend. Sämtliche evangelische und katholische Archive Westfalens informierten über ihre Bestände, ebenso das Landesarchiv Westfalen mit seinen Standorten Detmold und Münster sowie das LWL-Archivamt für Westfalen und das niedersächsische Landesarchiv.

An kommerziellen Anbietern boten z. B. Ancestry, Archion, der Geschichtliche Büchertisch und MyHeritage ihre Waren und Dienstleistungen an.

Die BGG wurde dieses Mal von Angela Häring, Jörg Schnadt und Lutz Bachmann am Stand vertreten. Wieder fanden mehr als 1200 Besucher den Weg nach Altenberge. Viele standen bereits morgens um 10 Uhr vor der Tür und die Standbetreuer konnten von Ihrem guten Platz in der zweiten Reihe sehen, dass nach Öffnen der Tür die Massen die Halle stürmten.

Vorträge informierten z. B. über Hundert Jahre Familienforschung in Westfalen. Thema war hier der Rückblick auf die fast 100-jährige Geschichte der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung. Ein Schwerpunkt der Vorträge lag in aktuellen Mitmach-Projekten in Westfalen-Lippe. Schon jetzt ein Erfolg ist die Online-Erfassung der jüdischen Personenstandsregister des 19. Jahrhunderts. „JuWeL“ steht hier für Juden in Westfalen und Lippe. Erfasst wurden bisher fast 70.000 Personendatensätze aus den Registern der Regierungsbezirke Münster und Arnsberg, sowie einem Teil des Regierungsbezirks Detmold. Es handelt sich um eine Kooperation des Personenstandsarchivs Westfalen Lippe, der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung sowie des Vereins für Computergenealogie.

Ein interessantes neues Projekt stellte Michael Erichreineke aus Verl vor. Das neue Online-Projekt „Westfalenhöfe“ möchte für alle Bauernhöfe in Westfalen historische Daten, Bilder und Karten zusammenstellen. Sicher ein ambitioniertes Projekt, das zum Mitmachen auffordert. Es soll nicht nur Infos zu den einzelnen Höfen, sondern auch zu den Gemeinden, Städten und Kreisen liefern. Es gibt Informationen zu Archiven, Literatur und Links. Insgesamt handelt es sich um ein sehr ambitioniertes Projekt, für das man den Organisatoren nur viel Glück wünschen kann. Sollten sich die Seiten unter www.westfalenhoefe.de tatsächlich füllen, könnte hiermit ein Vorbild auch für andere deutsche Landschaften geschaffen werden.

Wieder einmal geht das Lob an die Organisatoren von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung und vom Heimatverein Altenberge. Der Westfälische Genealogentag hat seinen Ruf als eine der wichtigsten Veranstaltungen für Familienforscher wieder einmal bestätigt.

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