Brandenburg Archive - Brandenburgi#che Genealogi#che Ge#ell#chaft Roter Adler e. V. https://testhp.bggroteradler.de/tag/brandenburg/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Tue, 26 May 2026 11:46:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Zwischen Archivpflicht und Kapazitätsgrenzen https://testhp.bggroteradler.de/zwischen-archivpflicht-und-kapazitaetsgrenzen/ Wed, 22 Apr 2026 06:00:15 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12384 Die kontinuierlich steigende Zahl an Veröffentlichungen stellt Bibliotheken vor grundlegende strukturelle Probleme. Täglich erscheinen neue...

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Die kontinuierlich steigende Zahl an Veröffentlichungen stellt Bibliotheken vor grundlegende strukturelle Probleme. Täglich erscheinen neue Bücher, Tonträger und digitale Publikationen, die insbesondere von Nationalbibliotheken systematisch erfasst und archiviert werden sollen. Dieser Anspruch auf Vollständigkeit führt zwangsläufig zu einem stetigen Wachstum der Bestände.

Damit verbunden ist die Frage nach den räumlichen und organisatorischen Grenzen solcher Institutionen. Der Platz ist begrenzt, und auch neue Gebäude schaffen nur vorübergehend mehr Raum. Gleichzeitig erfordert die Erschließung und Kategorisierung der Materialien erhebliche personelle und technische Ressourcen.

Die zunehmende Digitalisierung verändert die Situation zusätzlich, löst sie jedoch nicht vollständig. Digitale Archivierung reduziert zwar den physischen Platzbedarf, bringt jedoch neue Anforderungen in Bezug auf Datensicherung, Formatstabilität und langfristige Zugänglichkeit mit sich.

Ein zentraler Aspekt bleibt die Bewertung von Relevanz. Die Entscheidung darüber, welche Inhalte dauerhaft bewahrt werden sollten, ist objektiv kaum zu treffen. Historische Entwicklungen zeigen, dass auch scheinbar marginale Veröffentlichungen später an Bedeutung gewinnen können.

In diesem Spannungsfeld bewegen sich Bibliotheken zwischen ihrem kulturellen Auftrag und praktischen Begrenzungen. Die Sicherung von Wissen ist damit nicht nur eine technische oder logistische Aufgabe, sondern auch eine gesellschaftliche und kulturpolitische Fragestellung.

Quelle: Artikel „Wohin mit allem?“ von Denise Peikert, Märkischen Allgemeine Zeitung, vom 07.04.2026

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Ringvorlesung über Frauen der Hohenzollern https://testhp.bggroteradler.de/ringvorlesung-ueber-frauen-der-hohenzollern/ Sat, 18 Apr 2026 06:00:59 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12381 Das Brandenburg Museum startet eine neue Ringvorlesung zur Geschichte der Frauen der Hohenzollern. Im Mittelpunkt...

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Das Brandenburg Museum startet eine neue Ringvorlesung zur Geschichte der Frauen der Hohenzollern. Im Mittelpunkt stehen Macht, Politik und Netzwerke hinter den Kulissen einer der bedeutendsten deutschen Herrscherfamilien. 

Die Reihe will historische Zusammenhänge verständlich und lebendig vermitteln. Den Auftakt bildet am kommenden Dienstag eine Einführungsvorlesung von Matthias Asche und Monika Wienfort von der Universität Potsdam. Die Veranstaltungen finden jeweils wöchentlich von 18:15 bis 20:00 Uhr statt, der Eintritt ist kostenfrei.

In den folgenden Wochen widmen sich weitere Vorträge unter anderem den Handlungsspielräumen hochadeliger Frauen im Spätmittelalter, den brandenburgischen Kurfürstinnen, Anna von Preußen, Louise Henriette, Dorothea Sophie, Königin Elisabeth Christine und Wilhelmine von Bayreuth. 

Die Ringvorlesung bietet damit einen spannenden Einblick in die Rolle von Frauen in der Geschichte der Hohenzollern.

Quelle: Online-Artikel Tagesspiegel vom 10.04.2026 von Konstanze Kobel-Höller, abrufbar unter: https://www.tagesspiegel.de/potsdam/potsdam-kultur/macht-der-frauen-der-hohenzollern-neue-ringvorlesung-im-brandenburg-museum-15455322.html 

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Vortrag von Dr. phil. Vinzenz Czech: Brandenburgische Familiengeschichten https://testhp.bggroteradler.de/vortrag-von-dr-phil-vinzenz-czech-brandenburgische-familiengeschichten/ Wed, 15 Apr 2026 12:59:25 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12377 Morgen, am 16. April, lädt die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu einem Vortrag von Dr....

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Morgen, am 16. April, lädt die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu einem Vortrag von Dr. phil. Vinzenz Czech ein. Im Mittelpunkt stehen brandenburgische Familiengeschichten sowie historisches Wissen aus und über die Bestände der Bibliothek. Der Vortrag bietet Einblicke in ausgewählte Quellen und zeigt, wie sich regionale Geschichte anhand dieser Materialien erschließen lässt.

Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe zu unterschiedlichen historischen Themen, mit der die SLB ihren Brandenburgica-Bestand einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Sie findet in Kooperation mit der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. statt.

Termin: 16. April, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Slawenburg Raddusch: Ausstellung steht vor dem Aus https://testhp.bggroteradler.de/slawenburg-raddusch-ausstellung-steht-vor-dem-aus/ Fri, 06 Mar 2026 10:04:49 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12319 ❗️Die Zukunft der Ausstellung in der Slawenburg Raddusch ist ungewiss. Nach dem Streit um den...

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❗️Die Zukunft der Ausstellung in der Slawenburg Raddusch ist ungewiss. Nach dem Streit um den Betreiber der Anlage droht nun auch der Verlust vieler Exponate. Wie der rbb berichtet, bereitet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg vor, einen Großteil seiner Leihgaben aus der Burg abzuholen.

Die Stadt Vetschau hatte dem bisherigen Betreiber bereits gekündigt. Der Betreiber erkennt die Kündigung jedoch offenbar nicht an und hat die Anlage bislang nicht geräumt. Die Slawenburg ist inzwischen geschlossen. Viele der Ausstellungsstücke gehören dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum. Weil die Situation vor Ort ungeklärt ist, will das Museum seine Objekte nun sichern. 

Die Burg ist eines der bekanntesten archäologischen Ausflugsziele der Niederlausitz. In der Ausstellung werden Funde aus mehreren Jahrtausenden gezeigt. Sie erzählen die Geschichte der Region von der Steinzeit bis ins slawische Mittelalter.

Wie es mit der Slawenburg weitergeht, ist derzeit offen. Für die Region wäre der Verlust der Ausstellung ein großer Einschnitt.

 

Quelle: rbb24, Artikel vom 03.03.26: https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/panorama/beitrag/2026/03/verliert-slawenburg-raddusch-ausstellung-stuecke.html von Antenne Brandenburg

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Tag der Archive 2026 – Die BGG ist dabei https://testhp.bggroteradler.de/tag-der-archive-2026-die-bgg-ist-dabei/ Mon, 16 Feb 2026 14:13:24 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12311 Am 7. März 2026 lädt das Kreisarchiv Havelland gemeinsam mit dem Stadtarchiv Rathenow, dem Stadtarchiv...

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Am 7. März 2026 lädt das Kreisarchiv Havelland gemeinsam mit dem Stadtarchiv Rathenow, dem Stadtarchiv Falkensee und dem Gemeindearchiv Brieselang zum bundesweiten Tag der Archive ein. Unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ werden historische und persönliche Perspektiven auf Migration, Zugehörigkeit und Ankommen im Havelland beleuchtet.

Die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V. (BGG) beteiligt sich in besonderer Weise an dieser Veranstaltung:

  • mit dem angekündigten Vortrag von Dr. Treutler
  • mit einem eigenen Informationsstand
  • sowie mit fünf Vertretern unserer Gesellschaft vor Ort

Wir freuen uns sehr, unsere Arbeit im Bereich der Familien- und Regionalforschung vorstellen zu dürfen, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und genealogische Fragen zu beantworten.

  • 07. März 2026 | 13–17 Uhr
  • OSZ Havelland – Mensa, Berliner Allee 6, 14662 Friesack

Wir laden Sie herzlich ein, diesen besonderen Tag mit uns zu begehen und freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.

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Die Wahrheit über Ritter Kahlbutz https://testhp.bggroteradler.de/die-wahrheit-ueber-ritter-kahlbutz/ Tue, 03 Feb 2026 10:12:26 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12283 Mehr als 300 Jahre lang erzählte man sich in Brandenburg, dass Ritter Christian Friedrich von...

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Mehr als 300 Jahre lang erzählte man sich in Brandenburg, dass Ritter Christian Friedrich von Kahlbutz ein Mörder gewesen sei. Angeblich soll er einen Hirten getötet haben und mit einem Meineid davongekommen sein. Weil sein Leichnam bis heute ungewöhnlich gut erhalten ist, galt das für viele als Zeichen einer göttlichen Strafe.

In einer monatelangen interdisziplinären Untersuchung analysierten Forschende, der Medizinischen Hochschule Brandenburg, die Mumie mithilfe moderner Methoden, darunter CT-Scans, DNA-Analysen und historische Quellenforschung. Ziel war es, Klarheit über die Todesursache und die Identität des Ritters zu gewinnen.

Dabei fanden die Forschenden keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Knochenbrüche oder Verletzungen, die auf einen Mord hindeuten könnten, fehlten vollständig. Stattdessen starb Kahlbutz vermutlich an Krankheit oder altersbedingten Ursachen. Auch der bekannte Bleistift im Mund und die Münzen, die man an seinem Körper fand, haben nichts mit einer Strafe oder einem Meineid zu tun, sondern wurden erst später aus praktischen oder symbolischen Gründen hinzugefügt. Historische Quellen liefern ebenfalls keinen Beweis für den angeblichen Mord an dem Hirten.

Mit ihrer Studie korrigieren die Forschenden nicht nur ein jahrhundertealtes Fehlurteil, sondern zeigen auch, wie moderne Medizin und Geschichtswissenschaft gemeinsam Mythen entlarven können. Ritter Kahlbutz bleibt zwar eine faszinierende historische Figur, jedoch nicht länger als Mörder. 

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, Artikel vom 31. Jan/1. Feb. 2026 von Alexander Beckmann

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Ein stiller Prinz: Heinrich von Preußen in Rheinsberg https://testhp.bggroteradler.de/ein-stiller-prinz-heinrich-von-preussen-in-rheinsberg/ Fri, 23 Jan 2026 11:00:22 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12279 Prinz Heinrich von Preußen wurde vor 300 Jahren geboren und stand zeitlebens im Schatten seines...

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Prinz Heinrich von Preußen wurde vor 300 Jahren geboren und stand zeitlebens im Schatten seines berühmten Bruders Friedrich des Großen. Politische Macht blieb ihm weitgehend verwehrt, doch mit Schloss Rheinsberg erhielt er einen Ort, der sein Leben entscheidend prägte. Abseits der höfischen Zentren Berlin und Potsdam fand Heinrich hier einen Rückzugsraum, in dem er frei denken, leben und gestalten konnte.

Rheinsberg wurde für Prinz Heinrich Lebensmittelpunkt und kultureller Mittelpunkt zugleich. Hier widmete er sich intensiv der Kunst, der Musik und dem geistigen Austausch und pflegte Kontakte zu Gelehrten und Künstlern seiner Zeit. Auch militärisch übernahm er Verantwortung und bewährte sich in verschiedenen Einsätzen, ohne jedoch selbst nach führender Stellung zu streben. Das Verhältnis zu seinem Bruder Friedrich war von Nähe und Distanz geprägt und veränderte sich im Laufe der Jahre immer wieder. Als jüngerer Bruder blieb Heinrich häufig abhängig von dessen Entscheidungen und Erwartungen, die sein privates Leben ebenso beeinflussten wie seinen persönlichen Handlungsspielraum.

Persönlich galt Heinrich als zurückhaltend, diszipliniert und gebildet. Statt eines glanzvollen Hoflebens suchte er vor allem Ruhe, geistige Anregung und persönliche Entfaltung. Schloss Rheinsberg bot ihm dafür den passenden Rahmen und wurde zu einem Ort des Rückzugs und der kulturellen Entfaltung. Das Jubiläumsjahr lädt dazu ein, Prinz Heinrich neu zu entdecken und seine Bedeutung jenseits der großen historischen Erzählungen wahrzunehmen.

Quelle: Artikel „Der kleine Bruder“ von Lars Grote, Märkische Allgemeine Zeitung vom 17./18. Januar 2026

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Förderung für Brandenburger Denkmale https://testhp.bggroteradler.de/foerderung-fuer-brandenburger-denkmale/ Wed, 14 Jan 2026 16:23:30 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12272 Das Land Brandenburg hat im Jahr 2025 umfangreich in den Erhalt seines kulturellen Erbes investiert....

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Das Land Brandenburg hat im Jahr 2025 umfangreich in den Erhalt seines kulturellen Erbes investiert. Insgesamt flossen rund 106 Millionen Euro aus Mitteln des Kultur- und des Infrastrukturressorts in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen im ganzen Land.

Die Bilanz wurde in Potsdam von Kulturministerin Manja Schüle, Infrastrukturminister Detlef Tabbert und Landeskonservator Thomas Drachenberg vorgestellt. Gefördert wurden sowohl private als auch kommunale Projekte, von historischen Wohnhäusern bis hin zu bedeutenden Beispielen der Industriearchitektur.

Als konkrete Beispiele dienten die denkmalgerechte Sanierung der Ziegelei-Villa in Glindow sowie das Kupferfertighaus „Sorgenfrei“ in Eberswalde. Beide Vorhaben zeigen, wie Denkmalschutz mit nachhaltiger Stadtentwicklung und neuen Nutzungsperspektiven verbunden werden kann.

Neben der Denkmalhilfe des Landes, für die rund 30 Millionen Euro bereitgestellt wurden, kamen etwa 76 Millionen Euro aus Programmen der Städtebauförderung von Bund und Land zum Einsatz. Die hohe Nachfrage setzt sich fort: Für das laufende Jahr liegen bereits zahlreiche Förderanträge aus Brandenburger Städten und Gemeinden vor.

Quelle: Pressemitteilung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM), vom 12.01.2026

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Historische Bauernhofarchitektur in Brandenburg https://testhp.bggroteradler.de/historische-bauernhofarchitektur-in-brandenburg/ Thu, 08 Jan 2026 12:55:46 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=12246 Mit dem neu erschienenen Arbeitsheft „Ländliches Bauen in Brandenburg – Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945“...

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Mit dem neu erschienenen Arbeitsheft „Ländliches Bauen in Brandenburg – Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945“ veröffentlicht das Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum eine umfassende Dokumentation zur historischen ländlichen Baukultur.

Im Mittelpunkt stehen Aufmaßzeichnungen brandenburgischer Bauernhöfe aus den Jahren 1936 bis 1940, die bislang nur ohne vertiefende Einordnung vorlagen.

Die historischen Pläne werden nun erstmals mit Informationen zu Baugeschichte, Lage und Entwicklung der jeweiligen Hofanlagen verknüpft. Ergänzende historische und aktuelle Fotografien machen bauliche Veränderungen sichtbar und erlauben einen anschaulichen Vergleich über mehrere Jahrzehnte hinweg. Zugleich wird die Entstehung und Bedeutung dieser frühen bauhistorischen Erfassungen in ihren wissenschaftlichen Zusammenhang gestellt.

Quelle: BLDAM, „Neu erschienen: Ländliches Bauen in Brandenburg – Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945″, vom 06.01.2026, online unter https://bldam-brandenburg.de/neu-erschienen-laendliches-bauen-in-brandenburg-forschungsgeschichte-und-bauernhofaufmasse-bis-1945/

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Plattdeutsch in Gefahr https://testhp.bggroteradler.de/plattdeutsch-in-gefahr/ Sat, 24 Aug 2019 14:50:38 +0000 https://testhp.bggroteradler.de/?p=5304 Das Kultusministerium Brandenburgs sieht dringenden Handlungsbedarf und verstärkt die Förderung von Sprachunterricht an ersten Grundschulen....

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Das Kultusministerium Brandenburgs sieht dringenden Handlungsbedarf und verstärkt die Förderung von Sprachunterricht an ersten Grundschulen.

Platt als Variante des Niederdeutschen gehört zu den Sprachen in Brandenburg, ist aber nach Aussage der Brandenburgischen Landesregierung als aktives Kommunikationsmittel „äußerst gefährdet“. Bei der Förderung des Niederdeutschen steht Brandenburg bislang am Anfang. Konkrete Themen werden jedoch schon in einer Arbeitsgruppe mit brandenburgischen Platt-Sprechern zum Beispiel aus dem Großderschauer Mundartzirkel sowie dem Verein für Niederdeutsch besprochen.

Zu den offenen Vorhaben gehören zweisprachige Ortsschilder, wie zum Beispiel bislang einmalig auf den beiden Bahnsteigen im Bahnhof Prenzlau zu finden. Dort steht hinter dem amtlichen hochdeutschen Stadtnamen auch der niederdeutsche Name „Prentzlow“. Zweisprachige Ortsschilder sind auch in Sewekow und Putlitz geplant.

Auch die weitere Förderung des Sprachunterrichts in Platt ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Niederdeutschen. So gibt es in Templin und Prenzlau bereits in vier Grundschulen ein solches Unterrichtsangebot.

Die havelländische Plattsprechergruppe „Großderschauer Mundartzikel“ um Helga Klein trifft sich seit über 30 Jahren jeden 1. Donnerstag im Monat im

Heimathaus
Kleinderschauer Straße 1
16845 Großderschau

Interessenten können sich per per E-Mail an die Gruppe wenden.

Quellen:
Märkische Allgemeine im August 2019
https://www.platt-in-brandenburg.de/plattsnackers/brandenburger-plattsnackers/platt-im-havelland

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